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Dieses Thema hat 22 Antworten
und wurde 1.957 mal aufgerufen
 Sonstiges Zubehör
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lemmi Offline

Administrator



Beiträge: 1.959

12.12.2005 11:40
Kabel - das Nadelöhr Antworten

Ich löte alle meine Kabel selbst, dazu besorge ich mir Mikrofonkabel in passender Länge und verwende ausschließlich Neutrik-Stecker. Aber es gibt ja die fertig konfektionierten Profikabel, bei denen 6 Meter auch mal 50 Euro kosten können, weil eine super Kupferlegierung und solche Highlights drin sind. Wie denkt ihr darüber - machen Highendkabel den Sound wirklich besser oder ist das nur Hype?



...wenn´s nich brummt, isses kaputt...
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Bierschinken Offline

Globaler Moderator



Beiträge: 1.069

30.12.2005 16:33
#2 RE: Kabel - das Nadelöhr Antworten

Definitiv macht ein gutes Kabel den Sound ´´anders´´, besser ist ja immer relativ.

Aber es gibt definitive Unterschiede im Kabel, das hängt vor allem mit dem Innenleiter Widerstand zusammen denn da können häufig mächtig Höhen flöten gehen.
Auch selbst gelötete Kabel können gut sein, sofern man gutes Ausgangsmaterial hat. (Aber auch hier kann man ganz schnell richtig viel Geld ausgeben. Gute Kabel kosten einfach etwas)

Ansonsten verwende ich auch für Gitarren-Signalführende Kabel nur Neutrik Stecker, die sind einfach vielen anderen klar überlegen.


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Vanillekönich Of Terror Offline

Guitar-Experte



Beiträge: 657

30.12.2005 19:19
#3 RE: Kabel - das Nadelöhr Antworten

Ich schwöre auf KLOTZ-Kabel! Die sind unkaputtbar, haben gute Stecker und bringen einen astreinen Sound ohne Störgeräusche.
Man sollte es nicht meinen aber mit dem Kabel steht und fällt der Sound! Hatte mal ein prägendes Studioerlebnis mit einem Bassisten und dessen Kabel! Der Sound war mit seinem (Straight A!!!) Kabel höhenlos, dumpf und matt. Ich kurbelte mir 'nen Wolf an seinem Amp-EQ aber es brachte nichts! Kabel gegen mein KLOTZ-Gitarrenkabel getauscht - und siehe da: Der Bass knallte wie Hölle!
Seitdem gehen NoName-Kabel bei mir nur noch einen Weg: Den in den Never-comeback-container!
Ich verstehe auch Leute nicht die zum proben oder auf kleinen Gigs Sender benutzen. Es geht nichts über ein gutes Kabel!



GreetZ!

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Jogi Offline

Administrator



Beiträge: 1.915

30.12.2005 19:42
#4 RE: Kabel - das Nadelöhr Antworten

Zitat von Vanillekönich Of Terror
Ich verstehe auch Leute nicht die zum proben oder auf kleinen Gigs Sender benutzen. Es geht nichts über ein gutes Kabel!

wahrscheinlich, weil sie sich dran gewöhnt haben und sich angekettet fühlen

Oder vielleicht nur Show?



Gruß Jogi

Bierschinken Offline

Globaler Moderator



Beiträge: 1.069

30.12.2005 19:48
#5 RE: Kabel - das Nadelöhr Antworten

Ich würde um ganz ehrlich zu sein auch gerne eine Sendeanlage verwenden. Man hat halt deutlich mehr Bewegungsfreiheit, und wenn man sich gerne wie ich quer über die ganze Bühne bewegt ist das sehr komfortabel.

Ausserdem sind hochwertige Sendeanlagen einem Kabel ebenbürtig, kosten jedoch etliches mehr.

Aber es gibt ein Problem was mich an der Sache hindert; Ich bekomme dann nicht sinnvoll ein Wah untergebracht. Denn dann müsste ich die Sendeanlage auf das Fx-Board packen oder vom Rack n Kabel zurück zum Wah legen und das ist nicht ganz im Sinne des Erfinders.


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lemmi Offline

Administrator



Beiträge: 1.959

31.12.2005 14:55
#6 RE: Kabel - das Nadelöhr Antworten
geschmackssache sagte der affe und biss in die seife. in der einen band spiele ich ein sendesystem, das ist in meinem effektrack integriert und hat drei vorteile und einen nachteil: vorteile sind die bewegungsfreiheit und ich tobe auch nunmal trotz meines biblischen alters gern auf der bühne herum. dazu kommt, dass du erdfrei bist, denn wenn wirklich mal so ein hobbyelektriker bühnenstrom legt, kann das mit erdung recht gefährlich werden - dann sollte man den gig aber eh abblasen. zum zweiten spiele ich gern cleansounds, die höhenbetont sind und wenn du eine effektkette hast, können dir durch die impedanzen die höhen schon mal verloren gehen - das zauberwort heisst niederohmigkeit und da der sender am anfang der kette ist, kann mir egal sein, welche kabel eventuell die höhen bedämpfen könnten. dennoch habe ich dort auch ein wah pedal - und da das alte morley netzanschluss hat, versorge ich es aus dem rack und habe ein sterokabel gebastelt, um es zu integrieren :-)

nachteil ist ganz klar der batterieverschleiss und dass dir halt passieren kann, dass du im gig ein problem mit wechseln bekommst - daher kommt vor jedem gig ne neue batterie rein, die hält und die angebrauchten verblase ich in der probe.

mit der anderen band bin ich festgebunden, weil ich einfach zu faul bin, das rack von raum zu raum zu schleppen - da folge ich schön brav dem vanillekönich, klotz mit neutrik are the best (auch wenn selbstgelötet *ggg*).....




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Bierschinken Offline

Globaler Moderator



Beiträge: 1.069

31.12.2005 17:28
#7 RE: Kabel - das Nadelöhr Antworten

In Antwort auf:
dazu kommt, dass du erdfrei bist, denn wenn wirklich mal so ein hobbyelektriker bühnenstrom legt, kann das mit erdung recht gefährlich werden - dann sollte man den gig aber eh abblasen. zum zweiten spiele ich gern cleansounds, die höhenbetont sind und wenn du eine effektkette hast, können dir durch die impedanzen die höhen schon mal verloren gehen - das zauberwort heisst niederohmigkeit und da der sender am anfang der kette ist, kann mir egal sein, welche kabel eventuell die höhen bedämpfen könnten


Man könnte das Problem einfach in den Griff bekommen mit einem Buffer oder noch simpler mit einem Vorverstärker, der dann als Impedanzwandler fungiert und das Signal hochohmig macht.

Hattest du je Probleme mit der Erdung?
Hast du dafür nicht die Furman´s? Die sollten doch Fehlerströme erkennen?!


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BF79 Offline

Globaler Moderator



Beiträge: 739

31.12.2005 18:10
#8 RE: Kabel - das Nadelöhr Antworten
Für die Kabel selbst kommt es vor allem auf die Kapazität an würde ich sagen. Normale Kabel haben so 70-120pF Kapazität pro Meter, das hört man auf jeden Fall. Elektrisch gesehen ist das, wie wenn man einen Kondensator zwischen Signal und Masse lötet.

Das dumme an den Highend-Kabeln ist halt, daß sie erstens mal meist sehr steif sind und dann auch noch nicht mal länger halten als "normale" Kabel. Und wenn erst mal die Band einsetzt, dann hört man keinen Unterschied mehr. Ausser für Studioanwendungen kann man die also kaum gebrauchen, und selbst dann ist noch nicht gesagt, daß man den Klang des teuren Kabels vorzieht. Das teure 6m-Kabel könnte man noch dazu durch ein billigeres 2m-Kabel imitieren.

Ein gutes Mittelklassekabel, Neutrik-Stecker und ordentliche Lötverbindungen (Stichwort: weniger ist oft mehr) mit gutem Lot - ich glaube kaum jemand braucht mehr. Gitarren und Gitarrenverstärker sind sowieso Steinzeittechnik, da braucht's kein HiFi-Kabel finde ich.


Gruß, Axel

Bierschinken Offline

Globaler Moderator



Beiträge: 1.069

31.12.2005 18:19
#9 RE: Kabel - das Nadelöhr Antworten

In Antwort auf:
Für die Kabel selbst kommt es vor allem auf die Kapazität an würde ich sagen. Normale Kabel haben so 70-120pF Kapazität pro Meter, das hört man auf jeden Fall. Elektrisch gesehen ist das, wie wenn man einen Kondensator zwischen Signal und Masse lötet.

Das dumme an den Highend-Kabeln ist halt, daß sie erstens mal meist sehr steif sind und dann auch noch nicht mal länger halten als "normale" Kabel. Und wenn erst mal die Band einsetzt, dann hört man keinen Unterschied mehr. Ausser für Studioanwendungen kann man die also kaum gebrauchen, und selbst dann ist noch nicht gesagt, daß man den Klang des teuren Kabels vorzieht. Das teure 6m-Kabel könnte man noch dazu durch ein billigeres 2m-Kabel imitieren.

Ein gutes Mittelklassekabel, Neutrik-Stecker und ordentliche Lötverbindungen (Stichwort: weniger ist oft mehr) mit gutem Lot - ich glaube kaum jemand braucht mehr. Gitarren und Gitarrenverstärker sind sowieso Steinzeittechnik, da braucht's kein HiFi-Kabel finde ich.



*Amen*

aber 120pF pro Meter???...ui, das iss viel.


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BF79 Offline

Globaler Moderator



Beiträge: 739

31.12.2005 18:30
#10 RE: Kabel - das Nadelöhr Antworten

Warum nicht, wenn man einen ganz runden Ton will - z.B. für Jazz oder Blues. Das Cordial CIK-122 hat z.B. 130pF/m.
Gruß, Axel

Bierschinken Offline

Globaler Moderator



Beiträge: 1.069

31.12.2005 18:32
#11 RE: Kabel - das Nadelöhr Antworten

Stimmt natürlich...ich bin halt von mir welche mit 90pF/m gewohnt.


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BF79 Offline

Globaler Moderator



Beiträge: 739

03.01.2006 09:04
#12 RE: Kabel - das Nadelöhr Antworten
Weil's hier um 50€-Kabel geht: schaut mal hier: http://www.analysis-plus.com/Pages/pro_g...ment_cables.htm. Hat einer bei HC gepostet, ganz nach unten scrollen. Sowas habe ich auch noch nicht gesehen.
Gruß, Axel

lemmi Offline

Administrator



Beiträge: 1.959

03.01.2006 09:40
#13 RE: Kabel - das Nadelöhr Antworten

na das finde ich aber so richtig supergünstig. und ich schätze die halbwertzeit auf ca. 30.000 jahre, dann wirds sicher richtig vintage...



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Bierschinken Offline

Globaler Moderator



Beiträge: 1.069

03.01.2006 13:17
#14 RE: Kabel - das Nadelöhr Antworten

Die können bestimmt auch Kaffee kochen...


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Are you dead yet Offline

Guitar-Solist


Beiträge: 485

03.01.2006 21:56
#15 RE: Kabel - das Nadelöhr Antworten
In Antwort auf:
Ich schwöre auf KLOTZ-Kabel! Die sind unkaputtbar, haben gute Stecker und bringen einen astreinen Sound ohne Störgeräusche.

Naja habe durch mein Bruder andere erfahrungen gemacht. Er Anfänger holt sich im Musikladen ein neues Klotz-Kabel, da meinte ich gute wahl und meinte er hätte 30€ bezahlt für ein 3m oder 6m langes Kabel erst mal schock so teuer? da ich immer fertige Kabel kaufe für 10€ 6m die aus 2 Neutriksteckern und einem Mik Kabel vom MS GM Was die härte war nach einem Monat ging das Kabel nicht mehr Stecker kaputt und Kabelbruch .Natürlich Repariert mit einem neuen Neutrikstecker

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